Die meisten Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen beginnen mit einem gestohlenen Passwort oder einer gefälschten E-Mail. Viele Microsoft-365-Umgebungen sind so eingerichtet, wie sie vor Jahren angelegt wurden – mit offenen Türen, die niemand bemerkt.
Was wir absichern
Mehrstufige Anmeldung (MFA)
Für alle Konten – mit Microsoft Authenticator samt Nummernabgleich, FIDO2-Schlüsseln oder Passkeys statt SMS.
Bedingter Zugriff
Anmeldung nur von vertrauenswürdigen Geräten und Ländern, veraltete Anmeldeverfahren (Legacy Auth) blockiert.
Geschützte Admin-Konten
Getrennte Administrator-Konten, Rechte nur so viel wie nötig und abgesicherte Notfallzugänge (Break-Glass).
E-Mail-Schutz
SPF, DKIM und DMARC gegen gefälschte Absender, Schutz vor Phishing, gefährlichen Links und Anhängen.
Freigaben im Griff
Klare Regeln für externe Freigaben in OneDrive, SharePoint und Teams – keine „Jeder mit dem Link“-Ordner.
Geräte-Verwaltung
Mit Intune: Verschlüsselung per BitLocker, Updates, Compliance-Regeln und Fernlöschung bei Verlust.
Echtes Backup
Microsoft 365 ersetzt kein Backup. Wir sichern Postfächer, OneDrive und SharePoint zusätzlich und unabhängig.
Überwachung & Alarme
Protokollierung aktiv, Warnungen bei verdächtigen Anmeldungen, neuen Weiterleitungsregeln oder Admin-Änderungen.
Typische Szenarien – und wie wir vorbeugen
Ein Mitarbeiter gibt sein Passwort auf einer gefälschten Login-Seite ein.
Mit MFA und bedingtem Zugriff ist das Passwort allein für den Angreifer wertlos.
Ein Angreifer richtet heimlich eine Weiterleitung aller E-Mails nach außen ein.
Automatische Weiterleitungen nach extern sind gesperrt, neue Regeln lösen einen Alarm aus.
„Chef-Mail“: Eine gefälschte Nachricht fordert eine dringende Überweisung.
DMARC und Schutz vor Identitätsvortäuschung machen gefälschte Absender deutlich schwerer und warnen vor verdächtigen Nachrichten.
Eine unbekannte App verlangt Zugriff auf Postfach und Dateien.
Benutzer können Drittanbieter-Apps nicht selbst freigeben – nur nach Prüfung durch den Admin.
Ein Firmen-Notebook wird im Zug vergessen.
Die Festplatte ist verschlüsselt, das Gerät wird per Intune gesperrt oder gelöscht.
Ransomware verschlüsselt die synchronisierten OneDrive-Dateien.
Aus dem unabhängigen Backup lassen sich die Dateien wiederherstellen.
Neu seit 1. Oktober 2026
NIS2 gilt jetzt auch in Österreich
Mit dem NISG 2026 müssen rund 4.000 Betriebe Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, sich bis Ende 2026 registrieren und Vorfälle melden. Viele weitere sind über ihre Kunden betroffen, denn die müssen ihre Lieferkette absichern. Wir helfen bei der technischen Umsetzung: Mehrstufige Anmeldung (MFA), Backup- und Notfallkonzept, Zugriffsrechte, Updates und Schulungen.
NIS2-Check: Ist Ihr Betrieb betroffen?So gehen wir vor
- Sicherheits-CheckWir analysieren Ihren Tenant: Konten und Rollen, Anmelderichtlinien, E-Mail-Konfiguration, Freigaben, Geräte und Microsoft Secure Score.
- Bericht mit PrioritätenSie erhalten eine verständliche Übersicht: Was ist kritisch, was ist wichtig, was ist „nice to have“ – mit konkreten Maßnahmen.
- Umsetzung ohne StillstandNeue Richtlinien testen wir zuerst im Prüfmodus und führen sie schrittweise ein – Ihre Mitarbeiter werden mitgenommen.
- Laufende BetreuungAuf Wunsch überwachen wir Ihren Tenant dauerhaft und halten die Einstellungen aktuell – ideal in Kombination mit der Wartungspauschale.
Ihr Vorteil
- Deutlich geringeres Risiko durch Phishing, Kontoübernahme und Datenabfluss
- Nachweisbare Sicherheitsmaßnahmen – hilfreich z. B. für Cyber-Versicherungen, Audits und Datenschutz
- Praxiserprobte Konfiguration aus vielen betreuten Microsoft-365-Umgebungen
- Persönlicher Ansprechpartner statt Hotline
Tipp: Ein Sicherheits-Check lohnt sich auch, wenn Ihr Microsoft 365 von jemand anderem eingerichtet wurde. Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Sie stehen.